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All Eyes On: Powerlifter Dominik Wezel

By Simon | In Anaboles für's Gehirn, Interviews | on Januar 28, 2016

 

Kürzlich hatte ich die Gelegenheit, ein Interview mit dem Kraftdreikämpfer Dominik Wezel aus Berlin zu führen. Er ist nicht nur ein super sympathischer Kerl, sondern auch noch ein sehr starker dazu. Mit gerade einmal 22 Jahren, 90kg Körpergewicht und 2 Jahren Trainingserfahrung im Bereich des Powerliftings, weißt der ehemalige Footballspieler von Berlin Adler schon jetzt beachtliche Kraftwerte auf: Seine Bestleistungen liegen bei 220kg x 2 in der Kniebeuge, 170kg im Bankdrücken und 240kg im Kreuzheben. Tendenz steigend.

Die Chance habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen und ihm einige Fragen bezüglich seiner sportlichen Vergangenheit, seinem aktuellen Training und seinen zukünftigen Plänen im Sport gestellt.

 

Viel Spaß!

 


 

WIK: Dominik, schon jetzt vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, um ein paar Fragen zu dir und deinem Training zu beantworten. Ich möchte auch gar nicht lange um den heißen Brei reden und komme direkt zu meiner ersten Frage: Wie hast du den Weg zum Kraftsport gefunden? Und wieso hast du dich dann letzten Endes für Powerlifting entschieden?

 

DW: Mit dem Training überhaupt habe ich wegen dem Football angefangen. Ich war früher immer sehr sehr dünn und wollte einfach mit den kräftigeren Jungs mithalten können.

Das ich jetzt beim Powerlifting gelandet bin, ist eigentlich ein ziemlicher Zufall. Nachdem ich es zeitlich nicht mehr geschafft habe, Football zu spielen, wollte ich etwas Neues ausprobieren und habe zufälligerweise ein Video von Dan Green auf Youtube gesehen. Und da ich nie so der Typ für’s klassische Bodybulding war, wollte ich sehen, was ich beim Powerlifting erreichen kann. Und seitdem betreibe ich diesen Sport mit Leidenschaft und möchte nichts anderes mehr machen.

 

?? Just had a lot of upper body hypertrophy today. Finished with Arms and had a really Nice pump at the end of my workout. And yea i know im pale ?? _________________________________ ?? Heute war hauptsächlich oberkörper mit dem Focus auf Hypertrophie dran. Am Ende hatte ich Arme und nen super Pump . Ja ich weiß ich bin blass ?? _________________________________ If you have any Comments, questions or concerns leave them in The Comment Box #powerlifting #powerbuilding #bodybuilding #igdaily #dedication #fitx #fit #fitness #fitnessaddict #gymlife #gym #hardwork #fitfam #instafit #squats #followme #igfitness #noexcuses #training #trainhard #gymrat #f4f #follow4follow #muscle #trainhard #kraftdreikampf #pwrlft #tagsforlikes

Ein von Dominik Wezel (@dominikwezelpowerlifter) gepostetes Foto am

(Kein Bodybuilder – er könnte es aber sein)

WIK: Sehr cool! Wenn ich richtig informiert bin, war das Team, bei dem du damals Football gespielt hast (Berlin Adler) ziemlich erfolgreich und bereits im semi-professionellen Bereich unterwegs. War das Krafttraining zu der Zeit schon Teil eures Mannschaftstrainings oder bist du den Weg von Anfang an selbst gegangen?

 

DW: Wir hatten zwar einen eigenen Kraftraum, allerdings war der ziemlich klein und nicht wirklich gut ausgestattet. Von daher bin ich mit meinem Bruder damals zusätzlich in ein reguläres Fitnessstudio gegangen.

 

WIK: Hatte dein Bruder denn bereits Erfahrungen im Kraftsport oder wie hast du dir das Wissen bzgl. des Sports angeeignet? Gerade die Ausführungen der ‚Großen 3‘ (Kniebeugen, Bankdrücken, Kreuzheben) sind ja anfangs nicht unbedingt einfach zu erlernen, deine Technik in allen Übungen sind allerdings sehr gut.

 

DW: Leider Nein. Ich habe mit dem Sport sogar noch vor ihm angefangen. Ich hatte damals einen guten Coach beim Football, der mir zumindest einige grundlegende Sachen gezeigt hat. Doch das Meiste, was ich heute weiß, habe ich mir entweder selbst angelesen oder durch viel Selbstanalyse beigebracht.

 

WIK:  Ja, ich denke so geht es Vielen, die irgendwie in diesen Sport reinrutschen. Leider ist er noch nicht so populär wie in den USA, aber nach und nach bildet sich auch hier zu Lande eine Art „Bewegung“, die mit Leib und Seele Kraftsport betreibt.

Wie hat sich dein Training im Laufe der Jahre ungefähr entwickelt? Hast du ebenfalls mit dem klassischen 4er Split angefangen und dich von da an an unterschiedlichen Philosophien orientiert?

 

DW: Puh, ich habe schon echt viel ausprobiert. Ich glaube mein aller erster Trainingsplan war ein 2er Split. Der Vorteil war, dass ich schon damals sehr gerne Beine trainiert habe – schon mal eine gute Voraussetzung für den Kraftsport. Als ich dann mit dem Powerlifting anfing, war mein erster Plan nach dem 5/3/1 von Jim Wendler inspiriert. Über die Jahre habe ich schon einige Philosophien probiert. Am längsten habe ich bisher allerdings nach der Conjugate Method trainiert. Im Moment plane ich mein Training jedoch selbst, weil ich schon immer Spaß daran hatte, selbst Trainingsprogramme zu schreiben und mittlerweile auch das nötige Wissen dazu habe.

 

WIK:  Du scheinst ja mit der Conjugate Method, trotz der vielen Kritik gerade im RAW Bereich, ziemlich gute Erfolge erzielt zu haben!

Es wäre super, wenn du uns kurz erläutern könntest, wie du dein Training derzeit strukturierst und worauf du bei deiner Trainingsplanung besonderen Wert legst.

 

DW:  Die Kritik an der Conjugate Method kann ich ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen. Ich denke, jeder sollte das machen, was ihn weiterbringt und ich habe damit super Erfolge erzielt. Es gibt für alles seine Zeit und seinen Platz.

Mein derzeitiges Programm ist auf 11 Wochen aufgebaut. Ziel ist es, Woche für Woche das Volumen und die Intensität aufzubauen, um am Ende dann neue PR’s (= Personal Records) aufstellen zu können. Ich habe aus mehreren Philosophien das genommen, was meiner Meinung nach entscheidend ist, um Kraft und Muskeln aufzubauen. Trainiert wird insgesamt 5x in der Woche, Kniebeugen und Bankdrücken werden je 2x und Kreuzheben 1x pro Woche, mit verschiedenen Intensitäten, ausgeführt.

 

WIK: Also gestaltest du dein aktuelles Training im Rahmen eines DUP-Ansatzes?

 

DW: Unter anderem, ja. Es hat etwas von DUP, der Conjugate Methode als auch linearen Periodisierung.

 

WIK: Das klingt doch ziemlich gut.

Auf eines wollte ich noch speziell eingehen: Und zwar auf deine Leistung im Bankdrücken. Mit gerade mal 22 Jahren liegt dein Rekord im Bankdrücken bei beachtlichen 170kg! Warst du schon immer ein guter Bankdrücker? Was würdest du Leuten wie mir empfehlen, wie sie ihre Leistung in diesem Lift am besten steigern können?

 

DW: Ich glaube, das liegt an meinen kurzen Armen, haha! Nein ernsthaft, ich denke, ich war schon immer überdurchschnittlich gut im Bankdrücken und in der Kniebeuge. Dafür tue ich mich beim Kreuzheben schwer. Ich glaube, letzten Endes gibt es da kein großes Geheimnis. Was ich empfehlen kann ist, seine Schwachpunkte zu identifizieren, speziell daran zu arbeiten und einfach genug harte Arbeit ins Training zu stecken. Sprich, es reicht nicht aus, einmal in der Woche 3 Sätze Bankdrücken zu machen und zu hoffen, dass es dadurch besser wird.

 

WIK: Sehr wahr. Ich denke, viele Sportler können von einem ziemlich hohen Trainingvolumen, gerade im Bereich des Oberkörpers, profitieren. Wie du bereits sagst, 1x pro Woche (natürlich Montags) Brust und Bizeps zu trainieren, wird den meisten keinen langfristigen Erfolg bringen.

DW: Richtig. Viele haben Angst vor „Übertraining“. Ich finde, dieses Wort hat zu sehr an Bedeutung in der Fitnesswelt gewonnen. Ich glaube daran, dass dich harte Arbeit weiterbringt. Nicht nur beim Sport, sondern auch bei allen anderen Dingen im Leben.

 

Not a pr but happy with how it moved. 352lbs / 160kg #powerlifting #powerbuilding #fitx #workout #instafit #benchpress

Ein von Dominik Wezel (@dominikwezelpowerlifter) gepostetes Video am

(hier mit sehr einfachen 160kg, 10kg unter seinem Rekord)

WIK: 100%ige Zustimmung!

Okay, die nächste Frage ist vielleicht nicht ganz einfach zu beantworten. Aber wenn du dem Dominik von vor 5 Jahren 3 Dinge mit auf den Weg geben könntest, wie er sein Training besser gestalten und schneller Erfolge in diesem Sport erziele könnte: Was wäre das?

 

DW: Das erste wäre definitiv die Ernährung! Ich habe zwar die üblichen Proteinshakes getrunken, Haferflocken und, wie wahrscheinlich jeder Fitnessbegeisterte, Magerquark gegessen, jedoch habe ich mir nie wirklich Gedanken darüber gemacht, ob ich genug oder zu wenig esse. Das zweite wäre gewesen, sich klare Ziele zu setzen. Ich denke, sich Ziele zu setzen ist sehr wichtig, nicht nur langfristige, sondern auch kurzfristige. Der letzte Tipp wäre vermutlich gewesen, mehr über das richtige Training, die Ernährung, Mobilität usw. zu lesen.

 

WIK:  Das sind sehr gute Ratschläge. Ich denke jeder könnte davon profitieren, die genannten Aspekete auch in seinem Training umzusetzen!

Zum Schluss noch eine kurze „Schnelle Frage, Schnelle Antwort-Runde“: Lieblings-Powerlifter?

 

DW: War und wird vermutlich immer Dan Green sein.

 

WIK: The one and only… Lieblings- und Hassdisziplin?

 

DW: Lieblingsdisziplin: definitiv Kniebeugen! Eigentlich habe ich keine Übung die ich hasse, dafür macht mir das Training zu viel Spaß!

 

WIK: Das härteste Training oder der härteste Satz, was/den du je absolviert hast?

 

DW: Ich habe mal einen AMRAP-Satz ( As many reps as possible ) mit 140kg in der Beuge gemacht. Am Ende sind es 20 Wiederholungen geworden. Ich hatte danach Tagelang Kopfschmerzen…

 

 

WIK: Und als abschließende Frage – wie sind deine weiteren Pläne für die Zukunft?

 

DW: Ich möchte dieses Jahr definitiv an Wettkämpfen teilnehmen und Erfahrung im Wettkampfsport sammeln. Die Platzierung spielt für mich dabei noch nicht die größte Rolle. Außerdem möchte ich den Leuten den Sport näher bringen und dazu motivieren, mit dem Kraftsport anzufangen!

 

WIK: Super, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen und so viele Fragen beantwortet hast!

Wenn dich Leute kontaktieren oder dir auf social media folgen möchten, wo können sie dich am besten finden?

 

DW:  Ich danke dir für die Chance !

Falls mir jemand folgen oder mich kontaktieren möchte, ich bin bei Facebook: Dominik Wezel Powerlifter und bei Instagram: dominikwezelpowerlifter.

 

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