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Die Kunst des Denkens

By Simon | In Anaboles für's Gehirn, Kurze Tipps | on Juli 27, 2016

 

Zu wissen, welche Methoden und Ansätze man braucht, um das eigene Ziel oder das eines Klienten zu erreichen, ist logischerweise sehr wichtig. Gerade in der „Fitnessszene“ ist eines meiner Meinung nach aber noch viel entscheidender: die Art und Weise zu Denken und an Dinge heranzugehen.

Damit meine ich vor allem drei Dinge:

 

Bleib‘ kritisch

Wie den meisten von euch sicherlich bekannt ist, tummeln sich nicht nur unglaublich viele, sondern auch unglaublich viele schlechte Informationen im Internet (oft zwecks Profit). Das man da schnell den Überblick darüber verlieren kann, was legitim ist und was nicht, verwundert nicht wirklich.
Deshalb ist es so wichtig, Aussagen zu hinterfragen. Kann derjenige sein Statement belegen? Klingt das, was da aus seinem Mund kommt, zu gut um wahr zu sein? Falls ja, dann ist es das wahrscheinlich auch.
Das heißt nicht, man sollte sich gar keine Meinung bilden. Nur sollte man die meiner Ansicht nach an dem festmachen, was aktuell als wissenschaftlich belegt gilt. Wenn etwas noch unklar ist, kann man trotzdem damit experimentieren, sollte das aber auch anderen gegenüber klar machen und sich bewusst sein, dass man falsch liegen könnte.

Das bedeutet auch, bestimmten Personen nicht blind hinterherzurennen. Klar, manche Experten (Alan Aragon, Brad Schoenfeld und Co.) sind absolut vertrauenswürdig und geben normalerweise nur legitime Aussagen von sich, trotzdem sollte man nicht jegliches, eigenständiges Denken über Bord werfen.

 

Bleib‘ offen für Neues

Damit meine ich nicht, man solle jedem Trend hinterherlaufen. Sondern manchmal gibt es Aspekte, von denen man bislang gelaubt hat, sie seien wahr oder verhielten sich so und so – mit der Zeit zeigt sich dann vielleicht, dass dem doch nicht so ist.
Seine Meinung daraufhin zu verändern und anzuerkennen, dass die bisherige Überzeugung vielleicht nicht ganz richtig war, ist nicht einfach. Das zu tun zeugt aber nicht von „Schwäche“ oder Unwissenheit, sondern von Stärke und Bescheidenheit. Niemand weiß alles und jeder liegt irgendwo falsch.

 

Sei kein Dogmatiker

Setzt du die erste beiden Aspekte um, passiert das erst gar nicht. Trotzdem verlaufen sich Leute manchmal bei dem Versuch, bestimmten Dogmen zu entkommen, ganz einfach in neuen Dogmen. Es geht von einem Extrem ins andere. Das sieht man aktuell recht häufig bei denen, die eigentlich einem Evidenz-informierten Ansatz im Training und in der Ernährung folgen wollen.
Beispielsweise war bis vor nicht all zu langer Zeit „Clean Eating“ das Maß der Dinge. Zucker war der Teufel und eigentlich durfte man nur einige wenige Lebensmittel (Reis, Hühnchen, Brokkoli etc.) konsumieren, um sein Ziel zu erreichen.

GO HARD OR GO HOME!

Zum Glück gab es irgendwann einen Wandel, raus aus dieser eingeschränkten Sichtweise und hin zu einem offeneren Ansatz. Das Problem: Viele drifteten gleich wieder ins nächste Extrem.
Jeder, der jetzt nicht mindestens zwei Snickers am Tag isst, ist ein „Bro“ und das Hühnchen und Reis für manche Menschen kein „Bro-Food“ ist, sondern einfach nur „Lebensmittel“ sind, die gut schmecken können, ist auch unverständlich und wahrscheinlich sowieso gelogen. IIFYM ist jetzt die einzig richtige Herangehensweise an die Ernährung. Für jeden.

 

Fazit

Bitte, sei keiner dieser Leute. Denk‘ kritisch, ändere deine Meinung, falls erforderlich und halte nicht starr an Überzeugungen, sondern an Prinzipien fest.

Wenn du das tust, bist du auf dem besten Weg, um zwischen guten und schlechten Informationen unterscheiden zu können und nicht nur deine, sondern auch die Ziele deiner Klienten einfacher zu erreichen.

 

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