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Bessere Beweglichkeit = weniger Verletzungen?

By Simon | In Anaboles für's Gehirn, Kurze Tipps | on Januar 20, 2017

 

Beweglichkeit und eine Verbesserung der Flexibilität sind KEIN Garant für Verletzungsfreiheit. Und beide korrelieren erst recht nicht linear miteinander („je beweglicher ich werde, desto geringer mein Verletzungsrisiko“).

Das Ganze scheint sich viel mehr auf einer Art Kontinuum abzuspielen:

Everett, G. (2009): Olympic Weightlifting. A Complete Guide for Athletes & Coaches. 2nd Edition.

1. Wer einerseits nicht beweglich genug ist, um in die notwendigen Positionen seines Sports zu kommen (Gewichtheber z.b. in die tiefe Überkopf-Kniebeuge), dessen Verletzungsrisiko nimmt höchstwahrscheinlich zu

2. Wer andererseits zu beweglich ist, kann Gefahr laufen, an Stabilität einzubüßen und dadurch die Verletzungswahscheinlichkeit zu erhöhen

3. Wer beweglich genug ist und einen kleinen Überschuss an ROM besitzt (falls man mal leicht aus der optimalen Position kommt), der tut eigentlich alles, was er kann

 

Das bedeutet am Ende:

Erfüllst du bereits Punkt 3, wäre es sinnvoller, die restliche Zeit & Energie in das Training des Sports oder bestimmter Schwächen zu investieren, statt beliebige Beweglichkeitsübungen auszuführen, die dir 1. nicht helfen, in deinem Sport besser zu werden und 2. dein Verletzungsrisiko nicht unbedingt senken.

Fällst du in Kategorie 1, könnte dir ein verstärkter Fokus auf die Beweglichkeit (spezifisch für deine Sportart!) nicht nur potentielle Verletzungen ersparen, sondern auch deine Leistung erhöhen. Denn nur, wenn du in die geeigneten Positionen kommst, kannst du auch das Maximum an Leistung hervorbringen.

Fällst du hingegen in Kategorie 2, würde ich empfehlen, zunächst einen Arzt aufzusuchen, um zu klären, ob du evtl. „laxe“ Gelenke hast, die zum Überstrecken neigen. Anschließend solltest du schauen, ob und in welchen Übungen es dir an Stabilität fehlt und gezielt darauf eingehen. Zumindest bleibt dir ein gezieltes Training der Beweglichkeit erspart ;).

 

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